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Wie alles anfing:

„Zuerst war es, wie immer, eine etwas verschwommene Idee. Es sollte etwas Wienerisches für die Wiener durch die Bezirke ziehen mit Pauken und Trompeten und allem Drum und Dran. Es sollte typisch sein und unterhaltend, leicht, aber trotzdem voller Qualität, eine Geschichte aus und für Wien, ein Fest für Kunst und Publikum, ein Geschenk der Stadt an die Bürger. Es müsste den Wiener, ist er gezaust und etwas müde, beruhigen und erfrischen, es sollte seinen Selbstwert steigern, er sollte durch Wien so verzaubert werden, wie ich es bin.

Aus all dem entstand der Wunsch, Wiens Theatertradition neu zu beleben. Seine Verwirklichung ist das Wiener Lustspielhaus.

Sollte Ihnen jemand aus dem benachbarten Ausland die beliebige Frage stellen: „Können Sie mir erklären, was der ‚Wiener Schmäh’ ist?“, so haben Sie ab heute die beste Antwort auf Lager: „Schau’n Sie sich das Wiener Lustspielhaus an, da können’s ihn sehen, so schaut er aus – und übrigens: Er hat zwölf Ecken!“

Adi Hirschal

Wenn Sie mehr über Wiens charmantestes Theater, alles über seine Entstehung und Entwicklung erfahren wollen, können Sie hier weiterlesen:

Adi Hirschal / Susanne F. Wolf: Das Wiener Lustspielhaus, Wien: Molden Verlag 2005.